Kellerbrand in Mehrfamilienhaus – keine weitere Ausbreitung des Feuers

Schenefeld, 27. April 2026 – Gegen 19:00 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Schenefeld zu einem gemeldeten Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Straße Borgfelde alarmiert. Aufgrund zahlreicher eingehender Notrufe bei der Kooperativen Regionalleitstelle West in Elmshorn wurde das Einsatzstichwort bereits kurz nach der Alarmierung auf „Feuer größer Standard“ erhöht.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang dichter, schwarzer Rauch aus dem Kellerabgang des Gebäudes. Die Bewohner hatten das Mehrfamilienhaus bereits eigenständig und geordnet über das Treppenhaus verlassen.

Ein unter Atemschutz eingesetzter Trupp konnte den Brand eines Kraftrad im Kellerabgang zügig mit einem C-Strahlrohr löschen und so eine Ausbreitung auf angrenzende Kellerräume verhindern. Im Anschluss wurden der betroffene Bereich sowie die Gebäudefassade mithilfe einer Wärmebildkamera auf mögliche Glutnester kontrolliert.

Eine Person wurde vor Ort rettungsdienstlich versorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in ein umliegendes Krankenhaus transportiert. Weitere Bewohner wurden durch die Einsatzkräfte betreut, bis eine Rückkehr in ihre Wohnungen möglich war.

Nach Abschluss der Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

Rund eine Stunde nach dem Einrücken der etwa 45 ehrenamtlichen Einsatzkräfte ging erneut ein Notruf bei der Leitstelle ein, da Anwohner beim Betreten des Gebäudes Brandgeruch wahrnahmen. Die Feuerwehr wurde daraufhin ein weiteres Mal alarmiert. Vor Ort konnte jedoch festgestellt werden, dass es sich lediglich um Restgeruch des vorangegangenen Einsatzes handelte, sodass kein weiteres Tätigwerden erforderlich war.

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