Alarmübung am 10.12.2016
Alarmübung fordert Feuerwehr Schenenfeld

Als gegen 15 Uhr am Samstagnachmittag des 10.12.2016 die digitalen Meldeempfänger der Feuerwehr Schenefeld die Kameradinnen und Kameraden überraschten, musste vom Schlimmsten ausgegangen werden. Laut der Einsatzmeldung sollte es in einem Mehrfamilienhaus brennen.
Sofort rückten die ersten Einsatzkräfte zur Einsatzstelle aus. Bereits auf der Anfahrt stiegen dunkle Rauchwolken aus Richtung der Einsatzstelle auf. Beim Eintreffen der ersten Fahrzeuge schlugen die Flammen aus den beiden obersten Stockwerken. Das Feuer drohte auf den Dachstuhl des Mehrfamilienhauses überzugreifen. Die Einsatzkräfte wurden vor Ort durch Anwohner darüber in Kenntnis gesetzt, dass noch mehrere Personen im Gebäude sein sollten. Das Feuer hatte sich bereits sowohl im Keller, als auch in den obersten Stockwerken massiv ausgebreitet. Sofort wurde unter schwerem Atemschutz die Menschenrettung und parallel die Brandbekämpfung im Gebäude eingeleitet.
Mit Hilfe der Drehleiter wurde auf der Gebäuderückseite die Brandbekämpfung unter schwerem Atemschutz durchgeführt. Insgesamt wurden sechs Personen aus dem brennenden Gebäude gerettet. Die 12 Wohnungen, das Dachgeschoss und der Kellerbereich wurden durch die eingesetzten Atemschutztrupps mehrfach überprüft und auf mögliche Personen durchsucht.

Für viele wirkte es wie ein Einsatz, aber in Wirklichkeit war es eine realistische Einsatzübung. Eine Einsatzübung um realitätsgetreu einen Einsatz zu üben. Im Einsatzfall muss jeder Handgriff sitzen, jeder muss sich über seine Aufgaben im klaren sein und das funktioniert nur, wenn man die Abläufe regelmäßig übt. Das Übungsobjekt steht zum Abriss bereit und war ein ideales Übungsobjekt, bevor in den nächsten Tagen der Abrissbagger anrollt.